Vom Wert der Fragen

Von Einsteins Mutter ist die Anekdote überliefert, dass sie ihren Sohn täglich nach der Schule gefragt haben soll, welche ungewöhnliche Frage er in der Schule gestellt habe. Die Fähigkeit, ungewöhnliche Fragen zu stellen, soll ihn ein Leben begleitet haben und die Basis seiner bahnbrechenden physikalischen Erkenntnisse gewesen sein. Egal, ob die Anekdote stimmt oder nicht, ist doch der Gedanke faszinierend mit Fragen die Welt zu verändern. Kürzlich habe ich bei einem sehr gelungenen Event der Firma BUCS IT in Wuppertal gelernt, dass es sinnvolle Fragen gibt, die bei Entscheidungen und Veränderungen in Organisationen zu Rate gezogen werden. So praktiziert bei Sandstorm, die IT Projekte planen und durchführen. Mit der Frage: „Wie teuer ist es, die getroffene Entscheidung zu revidieren?“ finden sie heraus, ob sie eine Entscheidung schnell und unkompliziert und ohne größere Absprachen treffen können oder ob sie in längere und aufwendigere Entscheidungsprozesse einsteigen. Die Frage „Wie lange dauert es, eine Idee auszuprobieren?“ leitet bei Sandstorm zur Überlegung hin, ob ein Projekt einfach umgesetzt oder eine gründliche Konzeptionsphase vorangehen sollte.

Stellen Sie sich mal die Frage, welche Frage Ihnen helfen könnte Ihre Arbeit und Ihr Leben zu verbessern. Was möchten Sie konkret ändern? Und was können Sie dazu tun? Was wäre ein erster kleiner Schritt? Warum haben Sie sich heute über die Mail von Kollege XY so geärgert? Welchen Rat würde Ihnen ihre Freundin dazu geben? Probieren Sie es aus! Dauert ja nicht lange. Und ist nicht teuer zu revidieren. Ich bin sicher, es verändert etwas. Unser Gehirn kann schließlich eine gestellte Frage nicht ignorieren.

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